Giebelkreuz Mafia?!

Ich bin generell kein Fan der Raiffeisen Bank bzw. vielmehr der Politischen Partei die dahinter steckt. Wie auch immer, jeder soll seine eigene Meinung haben.

Interessant ist auf jeden Fall, das Buch „Schwarzbuch Landwirtschaft – Die Machenschaften der Agrarpolitik“ welches gerade für ein wenig Aufregung sorgt.  Ich habe das Buch noch nicht gelesen, aber was so berichtet wird darüber ist schon sehr interssant und deckt sich mit dem was ich mir schon lange über die Landwirtschaft bzw. genauer gesagt über die Raiffeisen Bank und die ÖVP bzw. den Bauernbund denke. Was ich bisher aufgeschnappt habe:

  • Insgesamt kommen nur rund zwanzig Prozent aller Agrarsubventionen den vielbeschworenen ‚kleinen Bauern‘ zugute
  • Der Rest gehe an Großbauern, an Raiffeisen-dominierte Lebensmittelfirmen, an Privatstiftungen und an reiche Österreicher
  • Sechs der zehn reichsten Österreicher erhalten Agrarsubventionen, darunter VW-Miteigentümer Hans Michael Piech, Julius Meinl V. oder Red-Bull-Erfinder Dietrich Mateschitz
  • Insgesamt würden in der Landwirtschaft aktive Politiker und Agrarfunktionäre auf schätzungsweise rund 100 Mio. Euro an Subventionen kommen
  • Die österreichische Transparenzdatenbank bezeichnete Buchautor Weiss als „Verschleierungsdatenbank“
  • In Tirol wurde in den letzten 60 Jahren ein Fünftel der Landesfläche im Wert von geschätzten 15 bis 30 Mrd. Euro rechtswidrig an Bauern übertragen
  • Die österreichischen Raiffeisenlandesbanken haben in den Jahren 2006 bis 2008 bei einem Gewinn von 1,9 Mrd. Euro nur 19 Mio. Euro Steuern gezahlt
  • 98 Prozent der Bauern zahlen keine Steuern
  • 160.000 Landwirte zählt er in Österreich: „Davon zahlen gerade einmal 3.000 bis 4.000 Einkommensteuer
  • dank der Einheitswerten fallen im Jahr nach seiner Berechnung durchschnittlich 200 Euro an Grundsteuern an. Dazu kämen rund 4.000 Euro an Sozialabgaben
  • Aber die Großen werden gefördert, den Kleinen schnürt man die Luft zum Leben ab
  • die heimische Gentechnik-Freiheit – dank kräftigem Kraftfutterimport nicht viel mehr als ein Schmäh

Soviel dazu. Klar sind das jetzt nur ein paar Punkte die ich so gefunden habe. Aber eines steht offenbar fest, die ganzen Förderungen und Agrar Subventionen helfen der Raiffeisen, ÖVP und diversen Großgrundbesitzern/Bauern, die „normalen, kleinen“ Bauern kämpfen weiterhin ums überleben.


1 comment

  1. Sat Anlage November 29, 2010 4:56 pm 

    Danke sehr an den Autor.

    Gruss Eike

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